Inhaberabhängigkeit
Inhaberabhängigkeit beschreibt, wie stark Umsatz, Kundenbeziehungen und Führung an der Person des Inhabers hängen.
Ein Unternehmen ist hoch inhaberabhängig, wenn der Inhaber die zentralen Kundenbeziehungen allein hält, kritische Entscheidungen ohne zweite Führungsebene trifft und dokumentierte Prozesse weitgehend fehlen. Mit dem Eigentümerwechsel kann ein Teil dieser Wertgrundlage verloren gehen. Eine etablierte zweite Ebene, Kundenbeziehungen, die nicht allein am Inhaber hängen, und schriftliche Prozesse mindern das Risiko.
In diesem Rechner ist die Inhaberabhängigkeit einer von drei Qualitätshebeln. Niedrige Abhängigkeit hebt den Multiplikator um 10 Prozent, mittlere lässt ihn unverändert, hohe senkt ihn um 20 Prozent. Der Hebel verschiebt die Lage in der Bandbreite; er ist keine Voraussetzung für deren obere Hälfte.