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EBITDA

EBITDA ist der operative Ertrag vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen und damit das zentrale Maß für die Ertragskraft, auf das Bewertungsmultiplikatoren angewendet werden.

EBITDA (Earnings Before Interest, Taxes, Depreciation and Amortisation) ist der Gewinn aus der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit, bevor Zinsaufwand, Steuern, planmäßige Abschreibungen auf Sachanlagen und Amortisation immaterieller Vermögensgegenstände abgezogen werden. EBITDA bildet damit ab, was das operative Geschäft selbst verdient, unabhängig von Kapitalstruktur und steuerlicher Lage. Im DACH-Mid-Market ist EBITDA die übliche Bezugsgröße in der Multiplikator-Bewertung, weil sie Unternehmen unterschiedlicher Größe und Finanzierung vergleichbar macht. Für eine belastbare Bewertung wird EBITDA fast immer normalisiert (bereinigt), siehe Bereinigtes EBITDA.

Beispiel

Umsatz 8,0 Mio EUR, Materialaufwand 3,2 Mio EUR, Personalaufwand 2,8 Mio EUR, sonstige betriebliche Aufwendungen 1,2 Mio EUR. Operativer Ertrag vor Abschreibungen = 8,0 - 3,2 - 2,8 - 1,2 = 0,8 Mio EUR EBITDA. EBITDA-Marge = 10 Prozent.

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